Abteilungschronik

1987 Nach diversen Präsentationen in sowohl Haupt- als auch geschäftsführendem Vorstand des TSV Pfungstadt war es am 29.4.1987 soweit. Eine Gründungsvesammlung wurde einberufen.
  Dem ersten Abteilungsvorstand gehörten Jens Crößmann (Abteilungsleiter), Joachim Dickler (stellv. Abteilungsleiter), Ursel Weiß (Rechnungswesen) und Margret Poos (Schriftführung) an.
  Schon wenige Monate nach Gründung musste die noch junge Abteilung ihren ersten großen Rückschlag verkraften, als durch den Unfall –Tod von Joachim Dickler plötzlich eine wichtige Stütze wegbrach.
  Erster Trainingsort war das TSV –Jugendheim (heute Ludwig-Crößmann-Halle) ohne Schwingboden. Trainiert wurde auf 12 Jahre alten, brettharten Matten.
  Schon wenige Monate später war die Zahl der Aktiven auf der Matte so rasant gewachsen, dass man in die Sport- und Kulturhalle ausweichen musste.
  Schon nach einem dreiviertel Jahr konnte die erste Gürtelprüfung durchgeführt werden (damals noch die Gelbgurt-Prüfung).
  Ganz besonderen Anklang fand seinerzeit der Eltern-Kind-Judokurs. Wilfried Brünig war mit seinen damals 42 Jahren der älteste Judo-Anfänger, der zusammen mit seiner Tochter Nadine diesen Kurs besuchte.
1988 Wilfried übernahm zu Beginn des Jahres 1988 die Aufgabe des Stellv. Abteilungsleiters und seine Ehefrau Traudel unterstützte die Abteilung mit tollen Ideen, wie z.B. Kegeln für Judo-Eltern, Ostereier-Suchen, Schatzsuche, Ausflüge, Basteln für den Weihnachtsbasar und vieles mehr.
  In der C- und D- Jugend konnte bereits im Mai 1988 die erste Wettkampfmannschaft aufgestellt und in Einzelwettbewerben vordere Plätze belegt werden.
  Durch regelmäßige Teilnahmen am Kerwe-Umzug (mit Judo-Showeinlagen) und anderen kulturellen Veranstaltungen machte die Abteilung auch außersportlich von sich reden.
1989 Im Jahr 1989 führte die Abteilung erstmals das damals einzigartige „Open-Air-Turnier“ durch, bei dem die Judo-Wettkampffläche auf dem Rasen aufgebaut und mit einem großen Sonnensegel vor allzu großer Aufheizung geschützt wird.
1992 Im Jahr 1992 wurde dann erstmals das Geisha-Turnier für weibliche Jugend und Frauen durchgeführt, das regen Zuspruch fand mit 150 Starterinnen aus acht Bundesländern.
  Im selben Jahr wurde ein Turnier für männl. A- und B- Jugend ins Leben gerufen, d.h. schon seit 1992 trägt der TSV jährlich drei eigene Turniere aus.
1997 Die Abteilungsleitung wechselte erstmals.
  Von der Zeit von 1997 bis zur Übernahme der Abteilung durch Thomas Arendt im Jahr 2004 gibt es keine verwertbaren Aufzeichnungen.
2004 Thomas Arendt übernimmt die Abteilung und baut mit einem couragierten Team die sportlichen Erfolge aus.
2005 Die Abteilung wird vom Hessischen Judoverband zum Landesjugendstützpunkt ernannt. Zudem wird an der Friedrich-Ebert-Schule das Schuljudo erstmalig angeboten.
  Mit Patricia Garcia Lagos und Janina Lau gewinnen erstmalig Judoka der Abteilung Südwestdeutsche-Meister-Titel.
2006 Die Mädchen-Schulmannschaft der FES gewinnt den Landesentscheid. Die Abteilung stellte sämtliche Athletinnen. Auch die weiteren sportlichen Erfolge halten weiterhin an.
2007 Die Abteilung steigert die Qualifizerung ihrer Trainer mit 5 neuen C-Lizenzen und einer B-Lizenz.
  Die Abteilung wird für ihre gut organisierten Turniere honoriert und darf für den JC Rüsselsheim den Bundesligakampf gegen den TSV Abendsberg ausrichten.
2008 Die sportlichen Erfolge werden mehr und mehr honoriert. Mehrere TSV-Athleten werden in den Hessenkader berufen.
2009 Heiko Specht übernimmt zum zweiten Halbjahr zunächst kommissarisch und anschließend für 1 Jahr die Abteilungsleitung.
2010 Die erfolgreiche Arbeit der Abteilung macht sich bezahlt. Es gibt 7 neue Schwarzgurte in der Abteilung, die großteils auch als Trainer aktiv sind.
2011 Marc Schneider übernimmt für 2 Jahre die Abteilungsleitung und stellt einen hauptamtlichen Trainer ein.
  Bei den Hessischen Vereinsmannschafsmeisterschaften der U17 holt das Team ebenso wie bei den Südwestdeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften erstmals den Titel.
  Das U17-Mädels Team des TSV holt bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften erstmals Bronze. Seit 2004 hatte kein anderer hessicher Verein mehr eine Medallie geholt.
2012 Soraya Bernstein holt den ersten Deutschen Meistertitel für sich und die Abteilung und krönt ihre junge Karriere im Sommer mit dem Gewinn der Junioreneuropameisterschaft.
2013 Thomas Arendt wird erneut Abteilungsleiter und stellt sich mit einem jungen Team den kommenden Aufgaben.
2014 Großartige Judo- Athmosphäre bei Samurai- und Geisha- Turnier erlebte die Abteilung mit 467 AtheltInnen aus 72 Vereinen bundesweit. Mehr als 400 Zuschauer verfolgten spannende Kämpfe.
  Das Stützpunkt-Training, zu dem allwöchentlich ein Landestrainer des Hess. Judoverbands anreist, wird nicht nur eifrig von TSV-Athleten, sondern auch von Judoka aus dem Umkreis besucht.
  Der erstmals ausgetragene „Brauerei-Cup“ für gemischte Mannschaften aus Frauen und Männern, fand großen Anklang bei allen Beteiligten.
  Die TSV Judoabteilung beteiligt sich am Kanadier-Rennen der Paddelabteilung mit zwei Bootsbesatzungen.
  Erstmals wird eine Ü30 –Gruppe, die „Grey Panthers“, ins Leben gerufen. Aus anfänglich 14 Teilnehmern werden über das Jahr mehr als 20 im Alter zwischen 35 und 54 Jahren, von denen einige bereits nach einem halben Jahr die erste Gürtelprüfung ablegen.
  Annika von Hagen und Georgios Sitsinava, die beide als Hessenmeister antraten, belegen bei der „Südwestdeutschen“ jeweils den zweiten Platz.
  Annika von Hagen erringt auf dem „Internatinalen Glaspalast Turnier“ in Sindelfingen den zweiten Platz.
  Die neue „Open-Air“ –Überdachung nimmt Formen an. Ein Probe-Exemplar wird als Modul beim Hersteller aufgebaut.
2015 Die Ü30-Gruppe „Grey Panthers“ erweitert ihr Trainingsangebot auf 2 x wöchentlich.
  Beim traditionellen Doppel-Turnier „Geisha“ und „Samurai“ treten wegen Terminüberschneidungen mit 353 Starter/Innen rund 100 weniger an als im Jahr zuvor.
  Die Open-Air-Überdachung wird erstmals aufgebaut. Das neue Zelt wird vom Hersteller für rund zwei Monate zwecks TÜV- Abnahme und „Fine-Tuning“ probehalber auf dem TSV-Gelände aufgebaut.
  Zum Termin des Open-Air sind dann alle Formalitäten erfolgt und die neue Überdachung wird zum ersten mal gemeinsam von Hersteller und Crew der Judoabteilung aufgebaut.
  Nicht nur als Eye-Catcher, sondern auch funktional für die Turniere Open-Air und Brauerei-Cup ein echtes High-Light!
  Wegen der Unwägbarkeiten in Auf- und Abbau wird das Turnier-Wochenende noch ohne „großen Bahnhof“ durchgezogen.
2016 Thomas Arendt und seine Frau Petra ziehen sich aus der Vorstandsarbeit zurück. Auf der Jahreshauptversammlung muss sich ein neuer Abteilungsvorstand bilden.